Nach dem Match ist vor der Feier

25.07.2016 |   Gesellschaftliches, Pokalturnier

www.rheintaler.ch – Das Rebsteiner Pokalturnier war mit der Ehrung des Siegers, dem FC Widnau, Geschichte. Doch wenn der Fussball vorbei ist, steigt jeweils die grosse Abschlussparty.

REBSTEIN. Wie der Korken zum Wein gehört das Feiern zum Rebsteiner Pokalturnier. Schon am Mittwoch- und am Freitagabend war es spät geworden in den beiden Festzelten und der Verpflegungszone mittendrin. Und auch am Samstag sollte es nicht anders sein. Es wurde gelacht, getratscht, gesungen und getanzt bis weit in die Nacht hinein.

Ein Hit nach dem anderen

Die Mädchen und jungen Damen hatten sich herausgeputzt, die jungen Herren die Haare gegelt und das Ausgangsdress aus dem Schrank genommen. Dirndl und Lederhosen waren hinter den vom FC Rebstein betriebenen Bars zu bewundern. Im Flackern der Laserkanone standen die Partygäste im grossen Festzelt, das gut gefüllt war, und wippten zu den Popsongs, zu Funk, Soul, deutschem Schlager und Rap, klatschten begeistert mit und sangen aus voller Brust die alten Klassiker wie etwa Nenas «99 Luftballons» mit. Der grosse Stimmungsmacher auf der Bühne des Festzelts war die deutsche Rock-Pop-Coverband «Pop nach 8», die einen Hit, einen bekannten Song nach dem anderen zum Besten gab. «Take on Me» von a-ha folgte auf «Walking on Sunshine» von Kathrina and the waves, Matthias Reims «Verdammt ich lieb dich» auf «Kompliment» von den Sportfreunden Stiller. Perfekt gecovert, mit Verve, Schwung und technisch perfekt über die Bühne gebracht, machten «Pop nach 8» ihrem Ruf, die beste Pop-Coverband Deutschlands zu sein, alle Ehre.

Gespräche an den Stehtischen

Die Stimmung war jedenfalls bald am Siedepunkt. Dazu trug auch die Licht- und Lasershow der Band bei. Etwas weiter von der Bühne entfernt, wo die Musik nicht ganz so laut, sondern etwas konversations-freundlicher war, lehnten die Fussballer, Trainer, Schiedsrichter und Fans an den Stehtischen und diskutierten über die sportlichen Leistungen der vergangenen Tage. Nachdem sich der anfänglich eingesetzte Regen wieder verzogen hatte, füllte sich auch die Verpflegungszone zwischen den Festzelten. Der betörende Geruch von Grillwürsten und Hamburgern waberte durch die Luft, und die Hopfen- und Partydrinks flossen in Strömen. Auch das etwas kleinere FCR-Zelt war gut besetzt. Hier spielte der Alleinunterhalter Alpenexpress Didie nach eigener Einschätzung «Livemusik, die ankommt». Schon mehrere Jahre ist der Künstler in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Tour. Auch in Rebstein spielte er tanzbare, schmissige Musik und gab witzige Einlagen. Das breite Programm reichte von Country über Oberkrainer, von Partykrachern über Oldies bis zu Schlagern, so dass auch im FCR-Zelt bis spät beste Laune herrschte.