Zum zweiten Mal in Folge 3:3

11.09.2017 | FC Rebstein |   1. Mannschaft

Fussball Wie schon vor zwei Wochen in Appenzell, spielt Rebstein auch in Uznach 3:3 – der FCR lag 3:1 vorne, darf mit dem Punkt aber doch zufrieden sein.

«Wer offensiv ins Spiel geht, riskiert auch mehr Gegentore», sagte Rebsteins Trainer Daniele Polverino nach dem Spiel. Es ist auffällig: Waren Rebsteins Spiele in der letzten Saison torarm, so hat sich dies nun geändert. 8:6 beträgt das Torverhältnis nach drei Partien, fünf Punkte haben daraus resultiert. Das zweite 3:3 in Folge kam nicht wie vor zwei Wochen nach einem 0:3-Rückstand, sondern nach einer 3:1-­ Führung zustande.

Ein Punkt pro Mannschaft geht aber in Ordnung. Polverino ortet den Knackpunkt der Partie in der 60. Minute, als Ameti mit seinem zweiten Tor und dem 2:3 den Anschluss wieder herstellte. Uznach hat den Punkt aber keinesfalls gestohlen.

Die Gastgeber waren die bessere Mannschaft, waren oft einen Schritt schneller und eine Spur aggressiver. Auch nach dem 3:3 (Hinder/69.). Sie vergaben die Entscheidung mit zwei Grosschancen. Doch auch der FCR hatte einen Matchball: In der Nachspielzeit, als die Aktion wegen Abseits abgepfiffen wurde, sich aber ein Uznacher Verteidiger noch neben dem Torhüter befand.

Uznach war die aktivere Mannschaft

Auch zu Beginn war Uznach aktiver, vergab zwei Chancen, ehe es in Führung ging – Ametis 1:0 war der Lohn für die gute Leistung. Danach kam Rebstein auf, tastete sich Richtung Uznacher Tor. Schranz verzog mit links, Baumgartner scheiterte an Marsicovetere. Sieben Minuten vor der Pause lancierte Savanovic auf rechts Schranz, der sich durchsetzte und in die Mitte flankte, wo Baumgartner zum 1:1 einköpfte. Der FCR belohnte sich für den besten Angriff bis dahin mit dem Ausgleich. Und kurz später war es Krijan, der den Spielstand mit seinem 2:1, einem abgefälschten Schuss, auf den Kopf stellte. Rebstein führte plötzlich, kam dann auch selbstbewusst aus der Pause. Und wurde mit dem 3:1 belohnt. Wieder traf Baumgartner per Kopf, er profitierte von einer spektakulären Vorarbeit von Nüesch, der den Ball aus vollem Lauf mit rechts in die Mitte schlug.

Darauf folgte Uznachs Aufholjagd – Rebstein darf aber trotz dieser Positives mitnehmen. Etwa, wie es gelang, auf den ersten Gegentreffer zu reagieren. Oder dass das Offensivspiel mit je einem Assist pro Flügel ganz gut funktionierte. Und schliesslich die Doublette von Baumgartner – der frühere rechte Aussenverteidiger bewies seinen Torriecher und erzielte zwei Tore in der Art eines klassischen Mittelstürmers. (rez)

3. Liga, Gruppe 2

Uznach – Rebstein 3:3 (1:2)

Benknerstrasse – 60 Zuschauer – SR: Lukic.

Tore: 28. Ameti 1:0, 38. Baumgartner 1:1, 42. Krijan 1:2, 58. Baumgartner 1:3, 60. Ameti 2:3, 69. Hinder 3:3.

Uznach: Marsicovetere; M. Fritschi (56. S. Steiner), J. Fritschi (61. P. Steiner), Arena, Buser; Hinder, Brullo, Aranda; Eicher, Ameti, Kamer (61. Abdi).

Rebstein: Zünd; Dürr, Haltiner, Böhrer, Kamalanathan; Nüesch, Dierauer, Savanovic, Schranz (68. Tomasic); Krijan (87. Lleshi); Baumgartner.

Gelbe Karten: 73. Ameti, Dierauer (beide Unsportlichkeit), 80. S. Steiner (Reklamieren), 90. Abdi (Foul), 91. Böhrer (Reklamieren).

Fotos

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