Vorne dranbleiben

11.05.2018 |   1. Mannschaft

Liebe Matchbesucherin, lieber Matchbesucher,

heute erwartet uns auf der Birkenau ein spezielles Spiel. Mit dem FC Besa ist eine Mannschaft zu Gast, die lange als Aufstiegskandidat Nummer Eins gegolten, dann aber neun Punkte am grünen Tisch verloren hat. Besa hat seither kein Spiel mehr gewonnen (2:4 in Triesenberg, 3:3 gegen Uznach) und muss heute auf den gesperrten Enis Lela verzichten – wir wissen um die Stärke der St.Galler aber natürlich trotzdem Bescheid. Besa ist eine spielstarke Mannschaft, die man nicht in die Partie kommen lassen darf. Und Besa hat ein ausgeglichenes Kader, aus dem Topstürmer Granit Çekaj noch ein wenig heraussticht. Uns erwartet heute wahrlich kein Spaziergang.

Doch wie heisst es im Fussball so schön: Konzentrieren wir uns auf uns selbst. Rebstein muss heute nämlich gewinnen, um den Anschluss nach oben nicht zu verpassen (obwohl wir das Resultat von Speicher-Rheineck zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Textes noch nicht wissen). Rheineck hat Stand Mittwochabend drei Punkte mehr, Rüthi und Triesenberg deren drei weniger. Es geht in dieser Phase der Saison so langsam, aber sicher, ans Eingemachte – dafür muss Rebstein zum Siegen zurückkehren. Aus den letzten beiden Partien gab es für den FCR nämlich nur einen Punkt.

Diesen sicherte sich unser Eins in Triesen dank eines Tores von Rico Köppel in der 95. Minute. Trainer Daniele Polverino sprach von einem Tritt in den Hintern, den seine Mannschaft offenbar brauche, um mit dem Fussballspielen zu beginnen. Dieser bestand in Triesens 1:0 zehn Minuten vor der Pause. Bis dahin brachte Rebstein nicht viel zustande, und schon gar nichts Zählbares. Der Punkt ist im Endeffekt zwar besser als gar keiner – noch besser wäre aber natürlich ein Sieg gewesen. Doch Fussball ist kein Wunschkonzert. Das wurde Rebstein auch eine Woche zuvor gezeigt: Rebstein sinnte in Rüthi auf Revanche für die Niederlage in der Hinrunde, doch das misslang. Und zwar gründlich. Nach 45 Minuten führte Rüthi 3:0. In der 50. Minute verkürzte Antonio Krijan zwar auf 3:1, doch Rüthi war für eine der nunmehr klassischen Rebsteiner Aufholjagden zu stark. Es blieb beim 3:1.

3:1 ging auch das Spiel zuvor aus, bei dem der FC Uznach in Rebstein gastierte. An dieses Spiel muss Rebstein heute anknüpfen: Gegen Uznach gelang unserem Eins eines der besten Spiele in dieser Partie, besonders in der ersten Hälfte, nach der man nach einer Krijan-Doublette nur (!) 2:0 vorne lag. So gab es noch den Anschlusstreffer und Rebstein musste noch ein wenig zittern, doch Köppel machte mit einem Penalty zum 3:1 eine Viertelstunde vor Schluss dann doch noch den Deckel drauf. 

Gelingt es Rebstein, eine ähnliche Leistung wie gegen Uznach abzurufen, steht einem Punktgewinn nicht mehr viel im Weg. Besa wird selbstverständlich ein harter Brocken – doch auch die St.Galler sind nicht unschlagbar. Mit den Rebsteiner Tugenden und eurer tatkräftigen Unterstützung strebt das Team heute den Sieg an.

Hopp Räbschta!

[Matchblatt 2018 Nr.4]

Text: Remo Zollinger / Bild: Hansueli Steiger