Mit Derbys auf die neue Saison einstimmen

15.07.2019 |   Pokalturnier

Ab Mittwoch treffen sich Rheintals Fussballer zur Saisonvorbereitung auf der Rebsteiner Birkenau. Zehn Teams, darunter Titelverteidiger Rorschach-Goldach, die vermeintlichen Favoriten Altstätten und Widnau und auch Zweitliga-Neuling Rheineck.

FC-Rheineck-Trainer Andy Giger (links) und Sportchef Michael Hausmann freuen sich darauf, sich am Pokalturnier auf die Zweitliga einzustimmen.

Nach sieben Jahren Unterbruch spielte Rheineck im letzten Jahr wieder am Pokalturnier und nahm den Schwung mit. Ab der kommenden Saison spielen die Unterrheintaler erstmals seit 1970 wieder in der Zweitliga. Der FC Rheineck verstärkt sich auf die kommende Saison mit eigenen Spielern, die bisher bei anderen Vereinen auf Punktejagd gingen, und setzt auf junge, eigene Junioren. Der Grossteil des Teams soll aber auch in der neuen Saison aus der Aufsteigermannschaft bestehen. «Diejenigen, die aufgestiegen sind, haben es verdient, in der Zweitliga zu spielen», so Trainer Andy Giger.

«Pokal bleibt im Rheintal»

Das Pokalturnier bietet hinsichtlich der kommenden Saison eine optimale Vorbereitung: «Wir können schauen, was für eine Rolle wir einnehmen können und uns mit Derbys auf die neue Saison einstimmen.» Für Andy Giger und Sportchef Michael Hausmann ist Widnau der Turnierfavorit. Gute Chancen auf eine Finalteilnahme geben sie auch Altstätten: «Wir sind überzeugt, dass der Pokal wieder im Rheintal bleiben wird.» Rheineck selber will sich gut verkaufen, jedes Spiel gewinnen und im Spiel die Philosophie des Trainers umsetzen. «Dabei ist es ganz klar unser Ziel, uns rangmässig gegenüber dem letzten Jahr zu verbessern», so Andy Giger. Er erachtet aber nicht nur den fussballerischen Aspekt am Pokalturnier wichtig, sondern auch die Zeit neben dem Fussballplatz: «Man trifft sich, tauscht sich aus, pflegt die Gesellschaft und geniesst das gemeinsame Nachtessen. Das Pokalturnier ist auch für die Teamförderung ein wichtiger Anlass und dadurch für den Verein sehr wertvoll.» Zudem freut sich der ehemalige FC Rebstein-Trainer auf das eine oder andere Wiedersehen: «Darauf, Zeit zu haben für Begegnungen und Gespräche, die während des Jahres eher auf der Strecke bleiben.»