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Rebstein beendet Unentschieden-Serie
Fussball. Die letzten fünf Begegnungen zwischen Rheineck und Rebstein gingen allesamt Unentschieden aus. Nicht so das Startspiel zur Saison 2011/12: Der FC Rebstein gewann dank starker Defensive und hoher Effizienz mit 2:1.
Remo Zollinger
Zu Beginn schien das Spiel nahtlos an das torlose Remis vom April 2011 anzuknüpfen: Die beiden Mannschaften schenkten sich wie gewohnt nichts, legten einen grossen Kampfgeist sowie eine bisweilen ruppige Gangart an den Tag. In der Folge entschied Rebstein das Spiel für sich: Der 2:0-Vorsprung zur Pause war die halbe Miete, Rheineck damit noch gut bedient. Die zweite Halbzeit verkam für die Gäste mit zunehmender Spieldauer dann zur Abwehrschlacht, wobei es allerdings nur höchst selten wirklich gefährlich wurde.
Rebsteins starke Halbzeit
Der erste Spielabschnitt gehörte, nach der von Taktik geprägten Startviertelstunde, den Gästen aus Rebstein. Der erste schön vorgetragene Angriff führte dabei sogleich zum Erfolg: Zinko lancierte Nater über links, der flankte den Ball zur Mitte, wo Schranz am höchsten stieg und mit einem schönen Kopfball das Führungstor erzielte. Keine Zeigerumdrehung hätte Rebstein seine Führung bereits ausbauen müssen. Zinko setzte sich über die linke Seite durch und bediente Ahmeti, dessen zu harmloser Abschluss aber zur sicheren Beute von Torhüter Carlos Silva wurde.
Zwei-Tore-Vorsprung zur Pause
Zinko blieb danach im Mittelpunkt des Geschehens: In der 23. Minute wurde er von Chiarello zu Boden gerissen, was der Unparteiische mit einem Elfmeter ahndete. Marco Lüchinger übernahm die Verantwortung, scheiterte allerdings an Silva. Von den Platzherren war bis dahin nicht viel zu sehen. Sie spielten im Mittelfeld zwar gefällig, eine Chance konnten sie sich aber noch nicht herausarbeiten. So war es keine Überraschung, dass sie ohne Torerfolg in die Pause gehen mussten. Beim einen Gegentor blieb es jedoch nicht. Nach 40 Minuten düpierte Zinko die Rheinecker Abwehr abermals und legte zurück auf Zurbuchen. Dieser schloss den Angriff mit einem herrlichen Schuss ins hohe Eck zum 2:0 ab.
Souveräner Rebsteiner Abwehr
Nach dem Seitenwechsel verlor das Spiel kein Bisschen von seiner Intensität, doch die Stossrichtung veränderte sich zusehends. So kam Rheineck nun doch mehr auf - die erste reelle Torchance fanden die Gastgeber aber erst in der 70. Minute vor. Sheval Ljatifi scheiterte aus kurzer Distanz allerdings geradezu kläglich. Zuvor und auch in der Folge hatte die Rebsteiner Innenverteidigung mit Captain Kühnis und Yavuz die wirbligen Rheinecker Stürmer zumeist im Griff. Für Gefahr sorgte zumeist Mittelfeldspieler Berisha, der die Bälle nicht nur gekonnt verteilte, sondern auch selbst in den Abschluss ging: So vergab er eine gute Freistossmöglichkeit und neun Minuten vor Schluss im Eins gegen Eins gegen Torhüter Federer. Rebstein besass in dieser Phase mit Rexhepi und Tomasic durchaus auch noch Konterchancen, ein Tor gelang aber nur noch Rheineck: Skenderovic, für einmal alleine gelassen, verwertete in der 94. Minute eine Hereingabe von Berisha zum 2:1. Dies kam aber zu spät, Sekunden nach dem darauf folgenden Anspiel pfiff Schiedsrichter Kohler die Partie ab.
FC Rheineck - FC Rebstein 1:2 (0:2)
Stapfenwies - 400 Zuschauer - Sr.: Kohler.
Tore: 16. Schranz 0:1, 40. Zurbuchen 0:2, 94. Skenderovic 1:2.
Rheineck: Silva, Bueno (61. Vrenezi), Fernandez, Krizevac (70. Yürekli), Chiarello, Skenderovic, Ibrahimi (46. Klammer), Fuchs, Berisha, Hodzic, Ljatifi.
Rebstein: Federer; M. Lüchinger, Yavuz, Kühnis, Eugster; Schranz, Zurbuchen, Ahmeti (75. Köppel), Nater; R. Lüchinger (57. Rexhepi), Zinko (80. Tomasic).
Gelbe Karten: 23. Chiarello, 30. Schranz (beide Foul), 35. Fernandez, 66. Yavuz (beide Unsportlichkeit), 73. Ahmeti (Foul).
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