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Rebstein siegt ohne zu glänzen
Fussball. Der FC Rebstein besiegte die zweite Mannschaft des FC Widnau mit 4:0. Die Gastgeber taten sich mit den Widnauer Reserven trotz des hohen Resultates schwerer, als ihnen lieb gewesen war.
Remo Zollinger
Drei Mal bat Schiedsrichter Luis Muniain während des Spiels zur Trinkpause. Die Hitze machte den Spielern sichtlich zu schaffen, weshalb auch die Qualität des Spiels darunter litt. Rebstein gewann schliesslich dank einem starken Schlussspurt klar, obwohl sich die Lehnherr/Stüdli-Elf gegen neun Widnauer lange äusserst schwer tat.
Kaum Strafraumszenen
Von Beginn weg entwickelte sich auf der Birkenau ein Spiel, das von hitzigen Zweikämpfen und Fehlpässen geprägt war. Rebstein tat sich mit den aufsässigen Widnauern schwer, fand vorerst nicht ins Spiel. Aber auch die Gäste hatten nicht mehr vom Spiel, obwohl ihnen die erste Chance gehörte: Kremmel fasste sich ein Herz und prüfte Roman Federer mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, der Torhüter blieb aber Sieger. Rebstein zeigte sich in der Offensive erst nach 20 Minuten ein erstes Mal, Ahmetis Freistoss strich aber knapp am Tor vorbei.
Rebsteiner Steigerungslauf
Nun kamen die Platzherren in Fahrt. Nur wenig später setzte Zinko zu einem energischen Vorstoss an, Torhüter Staudacher war aber aufmerksam und bereinigte. Danach bediente Ahmeti Zinko, dessen Flanke von Rexhepi nicht verwertet werden konnte. Die Rebsteiner Steigerung brachte in der 28. Minute die verdienten Früchte ein. Nach einem Gewirr vor dem Sechzehner, bei welchem Marco Lüchinger und Zinko die entscheidenden Impulse setzten, stand Rexhepi plötzlich alleine vor Staudacher. Der Stürmer liess sich nicht zweimal bitten und erzielte das 1:0. In der Folge wurde das Spiel hitzig. Rexhepi entwischte Patrick Steinmann, der sich nur noch mit einer Notbremse zu helfen wusste. Der Widnauer Verteidiger wurde danach des Feldes verwiesen, Yavuz' Freistoss streichelte die Lattenoberkante. Nur vier Minuten später waren die Widnauer nur noch zu neunt: Sonderegger wurde für ein grobes Foul mit der zweiten gelben Karte bestraft.
Kein Unterschied sichtbar
Dass Widnau mit zwei Spielern weniger auf dem Feld stand, merkte man aber lange nicht. Rebstein konnte die Überlegenheit vorerst nicht ausnützen. Die Gäste konnten allerdings auch keine Möglichkeiten erarbeiten, nach der systembedingten Auswechslung von Kremmel stand der stets bemühte Stürmer Bojaxhi meist zu isoliert von seinen Mitspielern. Gegen Ende der zweiten Halbzeit bekam Rebstein das Geschehen doch besser in den Griff. So hätte Zinko in der 67. Minute erhöhen müssen, sein Schuss strich aber am Tor vorbei. Fünf Minuten später erzielte Zurbuchen mit einem eiskalten Flachschuss das 2:0, nachdem er von Schranz eingesetzt wurde. In den letzten zehn Minuten erzielte Rebstein dann weitere zwei Tore: Zuerst traf Reto Lüchinger nach Vorarbeit von Köppel zum 3:0, kurz später traf Köppel selbst nach einem Vorstoss von Eugster zum 4:0. Den Widnauern war nicht einmal mehr der Ehrentreffer vergönnt, Bojaxhi scheiterte mit einem gut getretenen Freistoss an Federer.
FC Rebstein - FC Widnau II 4:0 (1:0)
Birkenau - 250 Zuschauer - Sr.: Muniain.
Tore: 28. Rexhepi, 72. Zurbuchen, 83. R. Lüchinger, 85. Köppel.
Rebstein: Federer; M. Lüchinger (60. Köppel), Yavuz, Kühnis, Eugster; Schranz, Zurbuchen, Ahmeti, Nater; Rexhepi (73. R. Lüchinger), Zinko (80. Keel).
Widnau II: Staudacher, Giuliano, Tahiri (77. Krasniqi), P. Steinmann, Kremmel (39. Hajrullahu), Sonderegger, Blumer (73. Schöch), Zillig, C. Steinmann, Hot, Bojaxhi.
Gelbe Karten: 16. Sonderegger, 85. Yavuz (beide Foul).
Gelb-Rote Karte: 37. Sonderegger (Foul).
Rote Karte: 33. P. Steinmann (Notbremse).
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