Deutlicher Finalsieg durch den FC Widnau
Geschrieben von: Andrea Kobler   
Montag, den 19. Juli 2010 um 15:06 Uhr
Widnau gewinnt das Finale des Rebsteiner Pokalturniers diskussionslos mit 5:1 Toren. «Wir waren sehr motiviert und freuen uns mit diesem Erfolgserlebnis in die weitere Meisterschaftsvorbereitung zu gehen», freute sich Trainer Misko Rankovic.

 

Der FC Widnau ging im Finalspiel gegen den FC Widnau durch zwei Tore in den ersten 20 Minuten durch Dominik Nüesch und Mensur Camavdic in Führung. In der 44. Minute konnte Ralph Heeb für den FC Montlingen zum 1:2 verkürzen, doch schon im Gegenzug baute Widnau durch Sahin Irisme das Skore wieder aus. Nochmals Nüesch und Fabio Giuliani hiessen die Torschützen zum deutlichen 5:1-Sieg der Unterrheintaler, bei denen die Freude über den dritten Sieg innerhalb von fünf Jahren riesig war. Der FC Montlingen, der wie im Vorjahr ins Finale vorstiess, musste wiederum mit Rang 2 Vorlieb nehmen. Doch Trainer Hans-Jürgen Trittinger war dennoch zufrieden mit seinem Team: «Klar hatten wir uns vor dem Finale mehr vorgenommen. Widnau war heute aber besser. Ich gratuliere Widnau zum Sieg, den Schiedsrichtern für die souveräne Leistung in allen Spielen und dem Organisator zum tollen Turnier.»

 

Altstätten auf Rang drei

Der FC Altstätten spielte im kleinen Finale gegen Goldach. «Wir wollten heute den vielen Pokalturnier-Zuschauern unbedingt eine gute Partie zeigen und siegen», so FC Altstätten-Trainer Patrik Haldner. Er war mit der Turnierleistung seines Teams sehr zufrieden: «Wir zeigten fünf gute und eine schlechte Partie, die wir am Samstag gegen Widnau infolge eines Penalty’s in der zweitletzten Minute verloren.» Das Spiel um Rang drei war dann ein Abnutzungskampf, den Altstätten schliesslich verdient mit 3:2 gewann. «Es macht Spass das Turnier so zu beenden», freute sich denn auch der FC Altstätten.

Oberrheintaler Duell um Rang 5

Um Rang fünf kämpften Rüthi und Rebstein. Rüthis Trainer Marcel Müller bemerkte, dass sein Team sich im letzten Jahr spielerisch verbessert hat: «Ich freue mich, wenn ich sehe, wie der Ball läuft.» Obwohl die Rangierung für ihn zweitrangig war, hätte sein Team um ein Haar im kleinen Finale mitspielen können. Das entscheidende Spiel verlor das Team am Samstag gegen Diepoldsau-Schmitter erst in der zweitletzten Minute durch einen Penalty. Das Ziel für die Meisterschaft ist klar: «Wir wollen uns weiterhin spielerisch verbessern.»

Für Gastgeber Rebstein wäre mehr drin gelegen, wenn er am Samstag in einer ähnlichen Besetzung wie am Donnerstag hätte auflaufen können. Gegen Altstätten war das Team um Michael Lehnherr am Samstag zwar die bessere Mannschaft, verlor aber 1:2 und beim 1:1 gegen Rorschach fehlte zum Teil die individuelle Klasse. Schliesslich unterlag das Heimteam um Rang 5 dem FC Rüthi. «Die jungen Spieler haben wieder einen Schritt vorwärts gemacht und sich im Rhythmus gesteigert», freute sich der Trainer. Das Ziel in der Meisterschaft bleibt dasselbe: Aufstieg.

Au und Staad begeistert

Im Spiel um Rang 7 standen sich Au-Berneck 05 und der FC Staad gegenüber. Zwei Teams, die durch Engagement auffielen. So konnte Au-Berneck 05-Trainer Daniel Niederer auch am Sonntag auf 19 Spieler zählen. «Für uns war dieses Turnier extrem praktisch. Zuerst konnten wir in den Gruppenspielen viel testen und heute quasi ein Spiel in gesamter Länge simulieren», so Niederer, der mit dem Pokalturnier extrem zufrieden war. Nach dem Abstieg in die 3. Liga brauche es etwas Geduld das Team wieder aufzubauen, erklärte FC-Staad-Trainer Helmuth Wüst: «Mit unserem jungen Team war es klar, dass wir gegen Teams wie Altstätten und Widnau keine Chance hatten mitzuhalten. Doch wir geben dem Team die benötigte Zeit und sind überzeugt, in zwei bis drei Jahren wieder ein starkes Team stellen zu können.»

Unrühmliches Rorschach

Vorjahressieger FC Diepoldsau-Schmitter konnte nur drei Punkte aus dem 1:0-Sieg im Spiel gegen Rüthi ergattern und platzierte sich auf Rang 9. Unrühmlich verhielt sich der FC Rorschach. Seit jeher am Pokalturnier dabei und in den Jahren 2001 und 2005 gar Sieger, trat am Sonntag nicht mehr zum Platzierungsspiel an. Trainer Christoph Weishaupt begründete dies mit fehlendem Personal. Der Veranstalter versuchte kurzfristig einen Gegner für Diepoldsau-Schmitter zu organiseren, das gerne nochmals angetreten wäre. Doch in dieser kurzen Zeit war dies nicht mehr möglich. Quelle: Rheintalische Volkszeitung

 

Kommentare  

 
0 #1 2010-07-23 06:27
Einen solchen Verein sollte man gar nicht mehr Einladen.
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