, FC Rebstein

Derbytime auf der Birkenau!

Vorschau für das Spiel gegen den FC Diepoldsau-Schmitter.

Liebe Matchbesucherin, lieber Matchbesucher,

willkommen auf der Rebsteiner Birkenau! Am Sonntag, 28. September, findet das letzte «richtige» Rheintaler Derby in der 3. Liga, Gruppe 2, statt. Zu diesem begrüssen wir ganz herzlich unsere Gäste des FC Diepoldsau-Schmitter. Die Rheininsler hatten etwas Mühe, in die Saison zu finden, haben zuletzt aber drei Meisterschaftsspiele in Folge gewonnen. In der Rangliste belegen sie mit drei Punkten weniger als Rebstein den dritten Rang, dazwischen ist Labinoti Arbon.

Das zeigt: Es wird einmal mehr ein heiss umkämpftes Derby. Die Vereine bewegen sich sportlich (und gesellschaftlich) in ähnlichen Sphären und auch die Derbys der letzten Saison waren knappe Angelegenheiten. Beide haben die Auswärtsteams gewonnen: Das erste ging 2:1 an den FCD, ehe unser «Eins» in der Rückrunde auf der Rheinauen 3:2 gewann. Auch deshalb spricht wenig dafür, dass es diesmal eine deutlichere Sache wird. Bei Diepoldsau gab es im Sommer viele Transfers, weshalb der Start leicht misslang, mittlerweile hat die Mannschaft von Patrik Riklin die Form und damit den Rank aber gefunden (5:0 gegen Montlingen II, 2:0 bei Altstätten II und 2:1 gegen Mels II). Und Diepoldsau-Schmitter hat mit Bilal Gümüs einen Spieler in seinen Reihen, der in den ersten fünf Spielen sieben Tore erzielt hat.

Verstecken muss sich aber auch der FC Rebstein nicht. Er hat in der Liga in fünf Spielen 13 Punkte geholt und bereits drei Cuprunden überstanden. Die letzte, der Sechzehntelfinal, fand am letzten Samstag statt. Die Mannschaft von Ralph Heeb war dabei bei Sarajevo 92 in St.Gallen zu Gast und erfuhr, dass es dieser Gegner in sich hat, obwohl er «nur» in der 4. Liga spielt. Rebstein ging nach neun Minuten durch Erion Aslani in Führung, zur Pause stand es nach einem Penaltytor für die bosnischen St.Galler aber 1:1. Das 2:1 fiel dann in der 64. Minute durch Philip Baumgartner, ehe es bis zum Schluss spannend blieb. Erst in der 92. Minute setzte Samuel Stiendl mit dem 3:1 den Schlusspunkt.

Eine Woche zuvor war der FC Appenzell – der meistgenannte Aufstiegskandidat in dieser Saison – auf der Birkenau zu Gast. Es dauerte bis nach der Pause, bis im ausgeglichenen Spiel das erste Tor fiel, doch dann drehte Rebstein auf. Andrin Cabezas und Sascha Haltiner brachten Grün-weiss mit 2:0 in Führung, ehe den Appenzellern das Anschlusstor gelang. Weil erneut Cabezas (73.) und Malik Aliev (75.) aber einen Doppelpack schnürten und Appenzell erst noch in Unterzahl agieren musste, blieben die Punkte mit 4:1 in Rebstein. Es war durchaus ein Ausrufezeichen, das Rebstein in diesem Spiel gesetzt hat.

Nun bemüht sich das Team darum, auch im Derby ein solches zu setzen. Es wird nicht einfach, stellen die Gäste doch eine hochkarätige Drittliga-Mannschaft – aber die Chancen, dass die Punkte erneut hier bleiben, sind absolut intakt. Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel und danken allen für ihren Besuch auf der Birkenau.